Von Luft und Liebe … und Warenrückgaben

Nicht nur im Bereich der IT gibt es Service-Abnehmer, die sich einer Entlohnung nachhaltig widersetzen.

Ähnlich Krudes spielt sich z. B. auch im Bereich der Medizinprodukte ab. So schon oft gehört: "Ja, guten Tag, Schwester Ulla vom Gyn-OP, wir haben hier zwei biologische Implantate von Ihnen, die sind seit fünf Monaten abgelaufen. Wir schicken Sie Ihnen zurück und Sie veranlassen dann die Gutschrift, gell?"

Nein, liebe Schwester Ulla, wir werden keine unzähligen Euros verschenken, nur weil Sie die Lagerhaltung nicht im Griff haben. Probieren Sie doch mal, mit ihrem verschimmelten Joghurt und dem Kassenbon von vor vier Wochen zum Supermarkt zu gehen und einen frischen Joghurt zu verlangen, nur weil der alte abgelaufen ist!

Wer in USA im Kaufhaus die Rolltreppe hochfährt und wen jeweils am Treppenabsatz eine freundliche Lady anspricht und umsorgt, dem wird schnell begreiflich, dass wir in Deutschland noch am Serviceangebot feilen können.
Was manchen aber ebenso zu fehlen scheint, ist ein gesundes Empfinden darüber, wann Serviceerwartung in Richtung unmäßiger Forderungen kippt.

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