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Filmtipp: Inglorious Basterds

23. August 2009 Keine Kommentare

Ich bin ja bekennender Tarantino-Jünger und die Rezensionen seines neuen – übrigens in Babelsberg gedrehten Films “Inglorious Basterds” [1], [2], [3] haben uns dazu veranlasst, endlich mal wieder ins Kino zu gehen.

Der Spiegel hat den Film mit einem “Essay” und einer Kritik bedacht, die in ihrer Lobhuddelei schon fast abstoßend wirken. Kann ein Film so gut, ungewöhnlich, wichtig und – wie Lagerfeld es ausdrücken würde – “unprätentiös” sein?

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96 Hours (“Taken”)

18. Februar 2009 1 Kommentar

Heute im Kino, “Männerkino” (heißt so im Filmpalast), “96 Hours” mit Liam Neeson, Maggie Grace und Famke Janssen.

Liam Neeson ist ja wohlbekannt aus zig Filmen, am ehesten evtl. noch aus “Star Wars Episode 1″ oder “Batman Begins” oder “Rob Roy”. Er ist groß, er ist kantig, er ist böse und ein Ex-CIA-Agent. Die Story kann man allerorten nachlesen, die muss ich hier nicht groß auswalzen. In aller Kürze:
Bryan Mills (Liam Neeson) ist Ex-CIA-Mann, geschieden von seiner Frau (Famke Janssen, bekannt aus “James Bond: Golden Eye”, “Nip/Tuck”, X-Men (und den feuchten Träumen meiner Jugend)) und Vater von Kim (Maggie Grace aus “Lost”). Letztere wird im Urlaub in Paris von bösen albanischen Menschenhändlern gefangen. Er hat 96h Zeit, sie zu finden, sonst ist sie weg.

Ja und dann geht ein Rachefeldzug los, wie ich ihn selten gesehen habe. Es knacken reihenweise die Genicke, Kugeln hageln, Fäuste fliegen und der offizielle Bodycount (Anzahl der Leinwandtoten) ist bei 35. Verglichen mit ca. 850 beim Herr der Ringe ein Witz, aber man sieht jeden einzelnen, Herr Neeson lässt sich da nicht großartig bitten und v.a. sind die ganzen bewusstlos gehauenen Schergen ja garnicht mitgezählt.

Die Story ist vernachlässigbar, die Action hart und schnell, selten unglaubwürdig (naja, im Rahmen eines solchen Films) und “ehrlich”, will meinen die Spezialeffekte beschränken sich auf Blut, Kugeln und irgendwelche unsichtbaren Tricksereien, aber keine schlimmen Explosionen oder sonstige sichtbare CGI.

Wer sich im Kino abreagieren kann und “Männerkino” abseits vom Rotlichtmillieu sehen will, sollte sich diesen Streifen antun, mir blieb auf jeden Fall des öfteren der Mund offen stehen und ich und mein Begleiter wurden prima unterhalten.

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