New York – Tag 2 – zweiter Teil

Nach unserem spannenden Frühstück und dem sehnsüchtigen Blick auf den Heliport gelangen wir wieder zum Battery Park an der Südspitze Manhattans.
Hier hat man – gleich neben dem vollkommen betonierten Financial District gelegen – einen grünen Ort der Ruhe.
Nun gut, Ruhe herrscht hier vermutlich nur an Wochenenden vor 8 Uhr morgens, ansonsten ist der Park voller Menschen, Souvenirverkäufern und einer hunderte Meter langen Schlange für die Fähren gen Freiheitsstatue und Ellis Island, welche dort ablegen.

Downtown
Wir sparen uns die Schlange, genießen einen ausgedehnten Blick auf die Hochhäuser und entdecken unser erstes Grauhörnchen.

Battery Park plus Hochhausgewürfel

Squirrel

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New York – Tag 2 – erster Teil

So, wir sind beim Bericht zum zweiten Tag unserer Reise angekommen.

Der Morgen beginnt sehr früh, immerhin sind wir noch voll in der Zeitverschiebung, also wachen wir gegen 5 auf und beginnen den Tag mit gepflegtem Morgenfernseh-Zapping.
Besonders hervor tut sich „NY1„, der lokale Stadtsender mit Wetterbericht alle 7 Minuten und auch ansonstem morgentauglichem Programm mit 30-minütigem Wiederholungsintervall. Die Themen reichen von Wetter über Verkehr zu den üblichen Klatschstorys und lokalen Neuigkeiten.
Die Morgenprogramme bei ABC, NBC und wie sie noch alle heißen sind in etwa vergleichbar mit dem Morgenfernsehen bei unseren Privaten, nur bunter.

Das vom Hotel für einen Aufpreis von 2 Dollar angebotene Frühstück ignorieren wir großzügig und begeben uns zur U-Bahn.
Die nächste Station liegt am Columbus Circle, also nette 5 Minuten Fußweg vom Hotel weg, und wir können einmal am südwestlichen Ende des Central Parks entlanglaufen.
Doch halt, was fehlt an einem sonnigen New-Yorker-Sonntagmorgen zum Aufwachen? Ein zünftiger Kaffee von Amerikas Kaffeeröster Nr. 1, Starbucks.
Wie ich ja schon schrieb, ist Starbucks häufiger zu finden als jeder andere Laden, teilweise gibt es tatsächlich ein einer Straßenkreuzung zwei Filialen und einen Block weiter (das sind ca. 60 m) findet man mit einiger Sicherheit den nächsten Laden.
Bei Starbucks gibt es für knapp 4 Dollar ein „Frühstück“ bestehend aus einem Kaffee und einem Scone oder einem Perfect Oatmeal (das sind im Prinzip Schmelz-Haferflocken eingeweicht in heißem Wasser mit ordentlich braunem Zucker samt ein paar Cranberries und schmeckt besser als es klingt).
Leider haben wir das an diesem Tag noch nicht auf dem Radar und begnügen uns mit einem Käffchen. Später mehr zu diesem Thema 🙂

Wo sind wir? Ach genau, auf dem Weg zur U-Bahn.
Wir nehmen die Linie, die uns direkt zur Endstation „South Ferry“ führt, denn unser Plan ist erst einmal ein kleiner Ausflug mit der Staten Island Ferry nach – genau – Staten Island und zurück, um eine erste Aussicht auf Manhattan zu bekommen.

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New York – Tag 1 – dritter Teil

Es folgt unser erster Spaziergang und mein erster Ausgang in New York überhaupt. Ich bin furchtbar aufgeregt, immerhin habe ich von diesem Augenblick wirklich ewig geträumt und wie oft im Leben werden Träume schon wahr?

Unser Ausgangspunkt war natürlich unser Hotel:

Größere Kartenansicht

Die erste Runde führt uns unter anderem zu folgenden Stationen:
Zum Apple Store auf der 5th Avenue.
Eindruck: könnte spannender sein, ist halt ein überfüllte Laden, in dem man Apple-Kram kaufen kann.

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New York – Tag 1 – zweiter Teil

Bevor wir uns in die Stadt werfen können, bringen wir erstmal die Einreiseformalitäten hinter uns.

Die Einreise
Gottlob geht die ganze Aktion relativ schnell vorbei, in der Halle sammeln sich nur die Passagiere unseres eigenen Fluges, was die Sache doch deutlich beschleunigt. Ich erwische derweil Madame noch, wie sie einen mitgebrachten Apfel essen will. Wer schon mal diverse Horrorstorys über die extrem strikte Handhabung der Einfuhr von offenen Lebensmitteln gelesen hat, kann sich vorstellen, wir mir kurz der Blutdruck ansteigt. Das Früchtchen (ich meine selbstredend den Apfel, nicht Madame) lässt sich aber unauffällig in einem Papierkorb entsorgen und wir nähern uns unserem Officer.

Es entspinnt sich folgende Szene:
Officer: „Fingerabdrücke, Augenscan etc. bitte, hier reinschauen, da Finger drauf …“
Officer zu Sarah: „Was ist Anlass Ihrer Reise?
Sarah: „Privat.“

Dummerweise sprechen wir englisch und sie sagt „private“, was ín etwa soviel wie „das ist persönlich“ heißt.

Officer: „???“
Ich: „ääähhhh Sarah, „PRIVATE“ ist ein schlechtes Wort“
Sarah: „ah, yeah … it’s personal“
Ich: „d’ooohhh“
„personal“ heißt in dem Kontext dann in etwa „es ist wirklich privat und geht dich nix an!“.

Bevor der Officer böse wird, springe ich ein und erkläre ihm, dass wir NICHT geschäftlich unterwegs sind, sondern im Urlaub und dass das nur ein Ãœbersetzungsproblem ist, weil „privat“ auf Deutsch eben nur heißt „nicht geschäftlich“.

Er meint dann „Private means the same thing in every language I know“. Uns genügt ein Blick um zu wissen, dass sich jetzt jeder von uns die passende Antwort „Und wieviele Sprachen wären das?“ besser spart und wir freundlich weitermachen.

Im weiteren Verlauf des Verhörs wundert er sich noch über unsere unterschiedlichen Nachnamen, obwohl wir doch verheiratet sind und erklärt voller Stolz, dass ihm das daheim nicht passieren könne, entweder ganz oder gar nicht.
Zum Glück läuft doch alles sehr entspannt ab und nach 2 Minuten Smalltalk gewürzt mit zwei Schweißausbrüchen dürfen wir auch schon einreisen.

Einfahrt nach Manhattan
Weil man sich ja sonst nichts gönnt, haben wir uns bei Carmel einen Wagen bestellt, der uns (für den gleichen Preis wie ein Yellow Cab) direkt ans Hotel fährt.
Auf dem Weg zum „Bussteig“ werden wir ca. 20x angesprochen, ob wir nicht mit einem Spezialgünstig-Superbillig-Sonderangebotstaxi irgendwohin fahren wollen und lehnen (in Anbetracht der dauernden Durchsagen, die EXAKT davor warnen) und unserer vorbestellten Karre dankend ab.
Was uns dann abholt ist für den geneigten Mitteleuropäer eher ein Schiff als ein Auto, für den Normalo-Amerikaner vermutlich mittlerer Standard.

Ein „Lincoln Town Car

Dickschiff

Die klassischen Yellow Cabs sind eigentlich das gleiche, nur in einer etwas anderen Ausstattung.

Unser Chauffeur ist wie aus dem Klischeebuch ein echter Panjabi-MC, der in tiefstem Dialekt nahezu unverständlich seine Storys erzählt. Nachdem meine Kreditkarte nicht so will, wie ich das gerne hätte, leiht er mir netterweise sogar sein Handy, um das direkt mit der Zentrale zu klären. Im Gespräch mit eben dieser Zentrale merke ich, dass die ihn genauso schlecht verstehen wie ich. Nach vier Wiederholungen irgendeiner Frage meint er nur zu dem Typen am Telefon „Man, am i spikking fucking panjab or what?“
Klares Ja! 🙂
Fahren kann er nur digital, also Vollgas oder Bremse, was von dem fetten 8-Zylinder mit vermutlich beeindruckendem Benzinverbrauch quittiert wird und von meinem Magen nur dank der lange zuvor eingeworfenen Reisetablette unbeschadet überstanden wird.

Auf dem Weg zum Hotel klart der Himmel auch schon wieder auf und als wir aussteigen, scheint die Sonne. Die ersten wirklichen Regenwolken werden wir erst eine Woche später, an unserem letzten Tag wieder sehen, soviel schonmal vorab.

Das Hotel
Wir residieren im New York Salisbury Hotel, 2 Straßen vom Central Park entfernt und nur 100 Meter von der Carnegie Hall entfernt.
Hauptgrund war ein bezahlbares Zimmer in Manhatten mit eigenem Bad und gutem Eindruck. Tripadvisor hilft hier sehr weiter!

Der erste Eindruck des Zimmers (ganz oben mit Blick auf die Straße):
WOW, ist das groß.
„Ganz oben“ heißt zwar nur 16. Etage (also eigentlich die 14., weil es keinen 13. gibt und in den USA das Erdgeschoss ja „Stock 1“ ist), aber immerhin sind wir so weit genug vom Mief der Straße weg, haben gute Sicht und keinen, der uns auf dem Kopf rumtrampelt.

Ach so, das Zimmer …
Uns stehen zwei bescheidene King-Size-Bettchen zur Verfügung, ein LCD-TV, Bad, Küchenecke (ohne Wasserkocher, aber wozu hat man eine Mikrowelle) und 2 Kleiderschränke, die in diversen anderen Hotels leicht als Einzelzimmer durchgehen könnten.

Doch seht selbst.

unser Zimmerchen

Die Küchenzeile

Das Bad

zwei kleine Bettchen mit Füllung

der Name ist Horatio Caine ...

Wir ruhen uns ein paar Minuten aus, wechseln die Kleider und sehen uns in Teil 3 der Geschichte wieder.

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New York – Tag 1 – erster Teil

Nachdem seit unserer Reise nach New York mittlerweile beinahe 9 Monate vergangen sind, beginne ich endlich mit der damals versprochenen kleinen Artikelserie.
Ich möchte darin berichten, was wir so alles erlebt haben und was uns besonderes aufgefallen ist.

Viel Spaß beim Lesen!

Der Morgen
Wir stehen gegen 4 auf, immerhin geht der Flug um 8.30 Uhr, ein langer Tag liegt vor uns.
Die Anreise nach Frankfurt ist unspektakulär, die Züge sind pünktlich, Platzkarten sind was Feines. Am Check-In-Schalter zeigt sich, dass es extrem sinnvoll war, am Abend zuvor per Internet-pre-Check-In vorab Sitzplätze zu reservieren. So können wir am Flughafen bequem an der ellenlangen Schlange vorbeispazieren, die neidischen Blicke genießen und werden am Schalter für Internetbenutzer direkt bedient. Die Sitzplätze haben wir bei www.seatguru.com ausgesucht, dort findet man prima Tips für gute Plätze in allen möglichen Flügen.
Die Singapore Air benutzt auf der Route Boeing 747-400, uns sagten hier ein paar Plätze im Heck in Reihe 62 am meisten zu. Der große Vorteil: Man hat nur Sitze nebeneinander und dadurch mehr Platz zur Seite, kann also die Füße nach vorne prima ausstrecken.

Der Platz für die Beine war ok

Ein Dank an Seatguru

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Seltsame Welt (aka Segen der globalisierten Welt)

Die Welt ist schon komisch.
Da kaufe ich mir freudestrahlend für 11 Euro im Mediamarkt die Blu Ray von „Planet Terror„, nur um mir direkt danach sagen zu lassen, dass diese (FSK18) Scheibe übel geschnitten ist.
In Deutschland kann man die ungeschnittene Version (die im Kino lief) nicht kaufen.

Toll.

Also bei der königlichen Ausgabe von Amazon (amazon.co.uk) zugeschlagen, das Teil für 15 Euro inkl. Versand bestellt und 2 Tage später ist das Ding unzensiert da.

Der Witz dabei? Die Sendung wurde im Lager in Bad Hersfeld aufgegeben, kam also direkt aus Deutschland, wo man den Film ja nicht kaufen kann …

Toll!

Premiere

Wow. Nach über 12 Jahren als aktiver Teilnehmer am Straßenverkehr mit 4 Rädern und Motor unter der Haube (bzw. seit ner Weile ja unter dem Kofferraum) hat mich heute abend das erste Mal überhaupt die Rennleitung im Rahmen einer Verkehrskontrolle rausgezogen.

Anlass war bestimmt, dass mein rechtes Licht kaputt ist (fiel mir beim Einsteigen auf dem Heimweg auf, gestern ging’s noch).

3 Sachen waren gut:
1. Die Dame war sehr unaufgeregt. Ihre Fragen nach meinem (nicht vorhandenen) Drogenkonsum waren zwar relativ verdächtigend) „WIRKLICH?????“, aber an sich war sie doch sehr entspannt.
2. Ich trinke nix, wenn ich fahre. Kam von einem Wohnungseinweihungsgeburtstag und habe dort genau 1/2 Glas Sekt getrunken, 2h bevor ich wieder gefahren bin
3. Ich habe just gestern eine Kopie meines Fahrzeugscheins gemacht, vorher bin ich 8 Monate ohne Papiere rumgefahren.

Also „gute Fahrt“ und weiter ging es. Den kaputten Scheinwerfer hatte sie dann wohl vergessen 🙂

Filmtipp: Inglorious Basterds

Ich bin ja bekennender Tarantino-Jünger und die Rezensionen seines neuen – übrigens in Babelsberg gedrehten Films „Inglorious Basterds“ [1], [2], [3] haben uns dazu veranlasst, endlich mal wieder ins Kino zu gehen.

Der Spiegel hat den Film mit einem „Essay“ und einer Kritik bedacht, die in ihrer Lobhuddelei schon fast abstoßend wirken. Kann ein Film so gut, ungewöhnlich, wichtig und – wie Lagerfeld es ausdrücken würde – „unprätentiös“ sein?

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