Verschiedene Folgerungen aus einem wie immer sehr angenehmen Grillwochenende mit einem Haufen Spinner:
- nach 3 Tagen Fleisch und Bier kann man nix davon mehr sehen, die Tomatensauce gestern nach der Heimfahrt hat wunderbar gemundet, ich hab jetzt immer noch eine Fleischallergie
- Wenn mein Hubschrauber (genauer, ein Quadcopter, Bild z.b. hier) mal mit mir über mein Handy redet, fliege ich daheim achtkantig raus.
Gottseidank habe ich keine Ahnung von und keine Lust auf solche Basteleien, daher bleibt mir der Rausflug wohl erspart
Aber ich habe es gesehen, es geht …
- Sie existiert.
Ich habe sie live gesehen, ein Mitglied unserer Selbsthilfegruppe der Fleischsüchtigen hatte so ein Wunderwerk dabei und ich habe Bilder, die es leider nicht mehr online gibt
Und was soll ich sagen, sie läuft, nimmt auf und macht Spaß.
Hier mal ein sehr interessanter Beitrag in der Zeit, der beschreibt, wie sich Doping mit EPO anfühlt.
Superheld für acht Tage
Wer es noch nicht gesehen hat, auf meiner Seite findet sich oben rechts, direkt neben der Shaun-Werbung eine Liste der zuletzt gespielten Musik, die hier lief (Zuhause/Laptop).
Zustande kommt das ganze über Last.FM, ein Dienst, der sehr geschickt Communityaspekte und Datensammlerei zu einer wirklich prima Anwendung verknüpft.
Das ganze funktioniert so, dass man auf der Seite entweder frei nach irgendwelchen Künstlern suchen kann und dann ähnliche Titel/Genres als eine Art Webradio hören kann oder dass man ein “persönliches” Radio zusammengestellt bekommt. Das funktioniert, indem man die Musik, die man so hört “scrobbelt”, also automatisiert an Last.FM meldet. Aus den Daten wird ein Profil erstellt, welches ähnliche Musik und Künstler findet und einem in die persönliche Radiostation spült.
Die Trefferquote ist erstaunlich, man entdeckt ständig neues und kann nebenbei noch Leute finden, die einen ähnlichen Musikgeschmack haben, wie man selbst.
Mindestens die Hälfte meiner Leser wird jetzt berechtigterweise auf die Datensammelwut hinweisen, die hier ausgelebt wird, schließlich lassen sich aus den gewonnenen Informationen, was ich wann höre sicher interessante Schlüsse ziehen.
Außerdem will die Seite ja Geld verdienen. Letzteres funktioniert so, dass man sich entweder als Abonnent auf der Seite registrieren kann (kostet ein paar Dollar im Jahr) und dann ein paar mehr Funktionen genießt, andererseits verlinkt die Seite im eigenen Player ständig auf die gerade laufende Musik, man kann sie also direkt bei Amazon kaufen.
Das ganze ist ausnahmsweise sogar legal und die Musikkonzerne haben inzwischen ne Menge Titel ganz offiziell an LastFM lizenziert.
Ein paar mehr Details bei Spiegel:
Das Geschmacks-verstärkte Radio und
CBS kauft Start-up last.fm für 280 Millionen Dollar
An dieser Stelle (aus aktuellem Anlass) der Tipp für alle Briefwerbungsgeplagten (oder auch Fax):
Der TFFFFF (auch T5F genannt)!
Hier ist das gute Stück zu beziehen.
Wie ich jetzt darauf komme? Nun, ich hasse unverlangt zugesandte Werbung, per Brief, Fax, Mail, wie auch immer.
Zumindest bei Brief und Fax wirkt der T5F eigentlich immer und zwar durchschlagend.
Gerade wieder hier in der Firma ausprobiert, indem ich eine notorisch Papiermüll produzierende Firma (mindestens 5 Briefe am Tag) freundlich und bestimmt per T5F dazu aufgefordert habe, uns doch bitte mitzuteilen, was das soll, woher die Adressen kommen, es bleiben zu lassen uns zu beschicken und einige Nettigkeiten mehr verlangt habe.
2 Tage nach Versand des Briefs hatte ich den Chef des Callcenters an der Strippe, der sich wortreich entschuldigte, mir versicherte, dass das nicht mehr passieren würde und dass man uns nächste Woche umfassend schriftlich informieren würde.
Warum nicht gleich so? Immerhin hatte ich vorher 2x telefonisch um Einstellung der Zusendungen gebeten, was absolut zwecklos war.
Nun warte ich gespannt auf den Brief.
Der Surftipp des Tages ist die IMDB, die International Movie Database.
Was auch immer man schon jemals über irgendwelche Filme wissen wollte, aber nirgendwo fragen oder finden konnte, hier steht es.
Ob Filme, Schauspieler, Produzenten oder die Frau des Kamera-Assistenten, jeder Mist lässt sich nachschlagen, ist vernetzt und durchsuchbar.
Wundervoll.
Gerade lese ich, dass “Shrek 2″ in den USA alle Rekorde bricht, da fällt mir auch gleich ein guter Link ein:
Boxofficemojo ist DIE Seite für Jeden, der einfach mal schnell wissen möchte, was irgendein Film in letzter Zeit so im Kino eingespielt hat.
Zig Tabellen, Vergleiche, Aufschlüsselung nach Ländern usw. machen die Seite zu einem kleinen Mekka für Film- und Statistikfans.
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