King Kong

Und der nächste Filmbericht. Der lang erwartete King Kong von Peter Jackson.

Zunächst mal die Geschichte des Kinobesuchs:
Wir waren im Filmpalast am ZKM in der englischen Originalfassung (glücklicherweise ohne Untertitel). Es fing damit an, dass erstmal der Ton auf die deutsche Spur eingestellt war, was nach einigen Rufen aus den Reihen der ca. 15 Besucher auch korrigiert wurde.
Pünktlich nach ca. 1h 40 gab es eine (mir vollkommen unverständliche und auch) unerwartete Pause, nach welcher es leider erstmal gänzlich ohne Ton weiterging.
Eine Beschwerde später wurde dann auch für Beschallung gesorgt, allerdings wieder in deutscher Sprache. Einen weiteren Gang zum Vorführraum später wurde man informiert, dass man mit englischem Ton nicht mehr rechnen könne, es gäbe technische Probleme.
Gaaanz toll, also lauschten wir der Synchro, die natürlich noch viel schlimmer klang, da einem das Original praktisch noch in den Ohren schallte. Nach ca. 45 Minuten kam dann doch auf einmal wieder englischer Ton, der auch bis zum Ende durchhielt.
Das Gute daran war, dass wir an der Kasse sowohl unser Eintrittsgeld zurück als auch Freikarten für einen weiteren Kinogang ausgehändigt bekamen, was die erlittenen Qualen doch wieder wettmachte.
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BeSpamme mich und ich fress‘ dich

An dieser Stelle (aus aktuellem Anlass) der Tipp für alle Briefwerbungsgeplagten (oder auch Fax):
Der TFFFFF (auch T5F genannt)!
Hier ist das gute Stück zu beziehen.

Wie ich jetzt darauf komme? Nun, ich hasse unverlangt zugesandte Werbung, per Brief, Fax, Mail, wie auch immer.
Zumindest bei Brief und Fax wirkt der T5F eigentlich immer und zwar durchschlagend.
Gerade wieder hier in der Firma ausprobiert, indem ich eine notorisch Papiermüll produzierende Firma (mindestens 5 Briefe am Tag) freundlich und bestimmt per T5F dazu aufgefordert habe, uns doch bitte mitzuteilen, was das soll, woher die Adressen kommen, es bleiben zu lassen uns zu beschicken und einige Nettigkeiten mehr verlangt habe.
2 Tage nach Versand des Briefs hatte ich den Chef des Callcenters an der Strippe, der sich wortreich entschuldigte, mir versicherte, dass das nicht mehr passieren würde und dass man uns nächste Woche umfassend schriftlich informieren würde.
Warum nicht gleich so? Immerhin hatte ich vorher 2x telefonisch um Einstellung der Zusendungen gebeten, was absolut zwecklos war.
Nun warte ich gespannt auf den Brief.

Dringender CD-Tipp

Ich muss jetzt mal schnell einen äußerst dringenden CD-Tipp loswerden.
Eigentlich 3 Tipps. Ich bin nämlich süchtig.
Geheimtipps sind es nicht wirklich, schließlich ist Coldplay im Moment die Band, die weltweit die meisten Platten verkauft.
Gehört hatte ich sie bisher trotzdem nicht, seit ein paar Wochen allerdings laufen alle 3 Alben (”Parachutes”, “A Rush Of Blood To The Head” und X&Y) hier im Büro sowie daheim rauf und runter, rüber und nüber, hin und her und im Kreis.
Wenn man bedenkt, dass Chris Martin erst 23 war, als er “Parachutes” geschrieben hat … Wahnsinn, wie reif und spannend die Musik schon klingt.
Also nix wie auf zum nächsten Plattenladen und die 3 Scheiben gekauft, es lohnt sich!

  • Steak ist geil

    Nach 4 Tagen dauergrillen im Schlamm bei Regen und Kälte kann ich sagen, dass es schön ist wenn man:
    – ein waagrecht stehendes Bett hat
    – nicht vom Klang einer Kettensäge geweckt wird
    – was anderes essen kann als Steak mit Brötchen
    – man im warmen sitzen kann.

    Geil wars trotzdem.

    Servier mir einen

    Nach jahrelanger Träumerei, monatelanger Planerei, weiteren Monaten des Material-zusammensammelns, Wochen der Hardwarefehlersuche und -Behebung und einigen weiteren Tagen Installation und Tests steht nun endlich mein Homeserver auf dem Dachboden.
    Ich hab auch schon gaaaaanz viele Ideen, was ich damit alles anstellen kann, mal sehen wieviel ich verwirkliche.

    Das Boot

    An Das Boot fühlten wir uns gestern erinnert, als wir im Technischen Museum Speyer ein paar kalte aber schöne Stunden verbrachten.
    Die Highlights waren zweifellos U9 und die Boeing 747 mit ihrem begehbaren Flügel.
    Ich kann den Besuch nur empfehlen, v.a. wenn Ende des Jahres noch der Buran ausgestellt wird.
    Genauso spannend ist es im Schwestermuseum Sinsheim, wo man die Chance hat, die Concorde und die TU144 direkt zu vergleichen.

    Frosch-Vor-Zehn-Leder (Sprich: Froschfotzenleder)

    Gestern, Tollhaus Karlsruhe, 20 Uhr. Die Frisur hielt, und das, obwohl einem ein Hagelsturm von Wortspielen und ein Feuerwerk von feinsten Gags um die Ohren pfiff.
    Feinste Kost, wunderbar spontane Gags im und mit dem Publikum, das Ganze ging – die Pause schon abgezogen – 2h 45min und war ein übler Angriff aufs Zwerchfell.
    Außerdem gleich ein Weihnachtsgeschenk losgeworden, damit eine gewisse S.B. glücklich gemacht und v.a. übel ausgetrickst und überrascht, seeeeeeeehr schön.

    1/2 * 2 = ???

    Half-Life 2 …

    Morgen ist es soweit … ich kanns kaum erwarten, unabhängige Tests zu lesen, die nicht durch die “Exklusiv-Rosa-Brille” getrübt sind.

    < --- Nachtrag, 17.11.2004 --->
    So, gestern kams nun raus und ich konnte mich nicht beherrschen und habs mir dann (nach einigen euphorischen Kurztests von unabhängiger Seite) gleich gekauft.
    Es ist die Deutsche Version (Englisch gabs nicht), FSK18 und somit ungekürzt, somit halt weniger cool als das Original aber leichter zu verstehen 🙂
    Nachdem ich dann gestern erstmal Ewigkeiten lang mit dem blöden STEAM und der Freischaltung gekämpft habe, die auch dank total überlasteter Server gründlich schiefgegangen ist, konnte ich heute früh ca. 10 Minuten lang anspielen und bin bisher von der Grafik hin und weg, die Atmosphäre scheint auch grandios zu sein.
    Jetzt bin ich schon ganz hibbelig und will weiterspielen, das geht aber erst heute abend … eieieiei
    < --- Nachtrag 2, 18.11.2004 --->
    Half-Life 2
    Eieiei, eineinhalb Spielstunden hab ich gestern ausgehalten, dann war ich körperlich und seelisch erschöpft.
    Was soll ich sagen, die Grafik haut einen vom Hocker, die Texturen sind der Oberhammer und die “Welt” ist das geilste, was ich am PC bis jetzt bewundern durfte. Man fühlt sich wie in “1984″, nur mit Waffen. Zum Glück ist das Spiel FSK18, somit gibts keine Einschränkungen im Funktionsumfang.
    Sound und Sprachausgabe sind auch sehr schön, die deutsche Version scheint da nichts verloren zu haben.
    Die Stimmung ist atemberaubend, man hat eigentlich kaum mal eine Minute “Ruhe” oder kann einfach nur rumlaufen, kucken und ein bisschen ballern. Meistens ist man am Rande des Nervenzusammenbruchs, hetzt durch die wunderschönen Levels und rennt vor den Bullen weg oder zittert sich – begleitet von einem einpeitschendem Soundtrack – um irgendwelche dunklen Ecken. HAMMERHART!
    Einzig die Lobeshymnen auf die Handlungsfreiheit und Physikengine kann ich (noch?) nicht ganz nachvollziehen, irgendwie ist da noch nichts, was ich nicht schon gesehen hätte, aber vielleicht wird das ja noch.
    Erster Eindruck: Schweiß, zittrige Hände, unzählige Male zusammengezuckt, es lohnt sich.