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New York – Tag 7 – Das große Finale

6. Juli 2011 Keine Kommentare

Auf zum furiosen Finale meines kleinen Reiseberichts.
Der letzte Tag steht an, die Rückreise muss angetreten werden, doch zuvor bleibt uns ein ganzer letzter Tag in der Stadt der Städte.

26.03.2009, Donnerstag

Resterampe
Wir sind eigentlich nach den letzten 7 Tagen in der Stadt schon ziemlich fertig, immerhin sind wir jeden Tag stundenlang durch die Stadt gewandert und haben unzählige neue Eindrücke mitgenommen.
Unser Flug geht erst am späten Abend, daher bleibt uns der letzte Tag, um uns in aller Ruhe geistig von der Stadt zu verabschieden und ein paar letzte Erledigungen zu machen.

Zunächst mal packen wir unsere Koffer und genießen nochmal einen letzten Blick aus unserem Fensterchen.

Hotelblick

Hotelblick mit Carnegie Hall


Hotelblick

Hotelblick

Bühnenrampe
Unser erster Weg (NACH Starbucks) führt uns heute mal wieder in den Rockefeller Center, denn dort gibt es noch einen Laden, der es uns angetan hat. Mehr…

There, I fixed it.

19. Februar 2011 Keine Kommentare

Problem:
iPad, US-Ausführung, natürlich mit amerikanischem Netzteil-Stecker.

iPad-Netzteil, US-Ausführung

iPad-Netzteil, US-Ausführung


Die Spaßvögel von Apple liefern leider auch keinen Adapter mit (den kann man ja extra verkaufen), also muss Ersatz beschafft werden.
Leider dauert der Versand so lange und das iPhone-Ladegerät ächzt beim Stromhunger des iPads gnadenlos und braucht ca. 10-12h für eine volle Ladung.

Mir fiel allerdings auf, dass der Steckeranschluss verdächtig bekannt aussieht.

iPad Netzteil - Anschluss

iPad Netzteil - Anschluss

Das ist doch … genau, ein Standard-Kleingerätestecker (wie beim Rasierapparat).
Also … genau, es geht :)

iPad Netzteil - fixed

iPad Netzteil - fixed

Und das Kabel kann man so auch noch problemlos verlängern.
Das iPad lädt jetzt schön in 3h.

Kosten iPad Netzteil (Original): 29€
Kosten iPad Netzteil (China): 3 Euro
Kosten meine Lösung: 0 Euro

New York – Tag 6 – Teil 2

26. Dezember 2010 Keine Kommentare

Teil 12 meines kleinen Reisetagebuchs.
Wo waren wir stehen geblieben? Ach ja, am 25.03.2009, wir waren auf Ellis Island, haben uns Penn Station in Grundzügen angeschaut und waren bei Taco Bell futtern.

Säng ju for trävveling wiss New Jersey Transit
Nach dem üblichen Mittagsschlaf im Hotel machen wir uns auf den Weg zur Penn Station.
Ein lustiger Bahnhof, von außen nicht als solcher zu erkennen, weil quasi vollkommen unterirdisch gebaut ist und der Eingang sich einfach nur unter einen Wolkenkratzer versteckt.

Ich habe leider keine Bilder, also muss ich es halt beschreiben.
Die Organisation in diesem Bahnhof ist vollkommen anders, als ich das jemals irgendwo gesehen habe.
Die Züge haben keine festen Gleise, sondern man weiß erstmal nur die geplante Abfahrtszeit.
Ein paar Minuten vor der Abfahrtzeit versammeln sich dann unzählige Leute vor einer großen Anzeigetafel, auf der – fast wie auf einem Flughafen – der Zug und der geplante Bahnsteig angezeigt werden. Sobald die gewünschte Information aufblinkt, wandern alle zum (vollkommen überlasteten) Aufzug, der einen mehrere Stockwerke in die Tiefe befördert.

Der Zug sieht auf den ersten Blick ganz modern und bequem aus, die Sitze sind in Ordnung, die Platzverhältnisse auch ok.
Beim ersten Anfahren der Mühle kriegen wir allerdings einen mittleren Schock. Ein lauter Schlag, gefolgt von einem brutalem Ruck geht durch den Zug, als die Kupplungen anziehen, dann setzt sich die Karre in Bewegung.
Beim ersten Mal dachten wir noch, das wäre eine Ausnahme, doch weit gefehlt.
Bei jedem Anfahren das gleiche Schauspiel, irgendwie haben sich stramme Kupplungssysteme wohl noch nicht überall auf der Welt rumgesprochen.
Wir nehmen es mit Gleichmut, immerhin fährt der Zug und wir kommen unserem Ziel näher.
Nach einigen Minuten Tunnelfahrt unterqueren wir den Hudson River und erblicken in New Jersey wieder Tageslicht.
Die Landschaft hier ist ziemlich trostlos, viele Hinterhöfe von großen Industrieanlagen, viele Müllberge und nichts wirklich sehenswertes liegt auf dem Weg.

Wir steigen schließlich in “Glen Ridge” aus, einem kleinen Vorort von Jersey City, und laufen von hier nach Montclair zum eigentlichen Ziel unseres Ausflugs.

Die Stimmung hier – immerhin nur ca. 20km Luftlinie vom Zentrum Manhattans entfernt – ist vollkommen anders als “in der Stadt”.
Ein paar Impressionen:

Montclair - Impressionen

Montclair - Impressionen


Montclair-Impressionen

Montclair-Impressionen


Montclair-Impressionen

Montclair-Impressionen


Montclair-Impressionen

Montclair-Impressionen


Montclair-Impressionen

Montclair-Impressionen


Montclair-Impressionen

Montclair-Impressionen


7Eleven

Nicht nur in Stockholm und Bangkok, nein auch in New Jersey

Die Benzinpreise treiben uns die Tränen in die Augen.
Beim Dollarkurs zu dem Zeitpunkt sind das 33,7 Eurocent pro Liter. Lecker.

Benzinpreise zum Weinen (Achtung, pro Gallone)

Benzinpreise zum Weinen (Achtung, pro Gallone)


Montclair-Impressionen

Montclair-Impressionen

Hier ein kleiner Ausflug in die Welt der Autowäschen. In dieser Waschanlage gibt es die Wahl zwischen einer ganzen Reihe von Programmen. Angefangen beim “Kratzigen Bürstenkreischer” für läppische 5 Dollar über den “leckenden Lackschmeichler” für 20 Dollar bis hin zum Luxusprogramm, bei dem einem 5 mexikanische Gastarbeiter das Auto mit Zahnbürsten polieren und in bester “Karate Kid”-Manier das Auto liebkosen.

Der Audi im Bild hatte wohl das volle Programm (schlappe 90 Dollar), wie man an den wuselnden Servicekräften gut erkennen kann. 10 Sekunden zuvor waren da noch ein paar Leute mehr an dem Wagen beschäftigt …

In the Carwash

In the Carwash

Vom Falschparken vor öffentlichen Gebäuden ist hier ebenfalls abzuraten:

Drakonische Strafen für's Falschparken

Drakonische Strafen für's Falschparken


Zu Deutsch: Beim ersten Vergehen 285 Dollar, ab dem zweiten Vergehen 285 Dollar und/oder 90 Tage gemeinnützige Tätigkeiten (Straße fegen, Klos putzen, einfach mal Naomi Campbell für Beispiele fragen).

Montclair ist eigentlich ziemlich klein und langweilig.
So langweilig, dass sich hier – in Spuckweite zu New York City – vor 2 Jahren der größte Spionageskandal der letzten Jahre abspielte. Der Spionagering mit der Model-Agentin Anna Chapman, für die sich die Nachrichtenmagazine der Welt um keine noch so dumm-schlüpfrige Schlagzeile schämten saß genau hier in Montclair.
Hier mal die Story bei Spiegel.de und bei Einestages, ganz frisch.
Doch davon wissen wir und die Welt zu diesem Zeitpunkt noch nichts, also spazieren wir einfach weiter in Richtung Ziel.

Rock me Amadeus
Unser Ziel ist das Wellmont Theatre (und hier), ein wunderbar altes Kino, welches vor einigen Jahren renoviert wurde und seitdem als Veranstaltungsort für Konzerte dient.
Hier wollen wir uns ein Konzert der Derek Trucks Band anschauen.
Nie gehört? Schade schade schade.
Derek Trucks ist ein Phänomen. Wir haben den Typen auf einem Konzert von Eric Clapton das erste Mal gesehen und gehört und bei der Gelegenheit hatte er den großen Meister mit großer Leichtigkeit 2h lang an die Wand gespielt.
Was will man auch von jemandem erwarten, der mit 9 Jahren anfängt, Gitarre zu spielen, mit 12 die erste eigene Band hatte und seit er 15 ist mit “seiner” Derek Trucks Band spielt, wobei seine Kollegen damals keine Schüler waren sondern arrivierte Profi-Musiker. Der Hammer.
Auf jeden Fall wollte ich ihn schon lange live sehen und kam nur per Zufall genau zum richtigen Zeitpunkt auf die Idee, auf seiner Webseite nach Tourdaten zu sehen. Dort fiel mir auf, dass er zur Zeit unseres New-York-Aufenthalts in New Jersey spielen sollte und ein kurzer Ortscheck ergab, dass die Anreise kein Problem darstellen sollte. Also flugs Karten bestellt und uns wie beschrieben auf den Weg gemacht.

Ticket

Ticket

Das “Kino” selbst ist schon sehr hübsch. Alt, steile Ränge, recht enge Plätze (zumindest für dem 200kg-Amerikaner, der sich in unserer Nähe immer auf 2 Sitzen herumdrücken musste) und eine ganz eigene Atmosphäre.

Wellmont Theatre

Wellmont Theatre

Steil, ganz steil!

Wellmont Theatre

Wellmont Theatre


Wellmont Theatre

Wellmont Theatre

Der Abend beginnt mit einer Vorband.
Wir hören “The Bad Plus“, eine hochgelobte Jazz-Dingsbums-Irgendwas-Combo, die es sich anscheinend zur Aufgabe gemacht hat, bekannte Lieder zu dekonstruieren und in ihre Einzelteile filetiert auf die Bühne zu rotzen.
Die Instrumentalisten sind sehr gut, die Sängerin hat es sich offenbar vorgenommen, möglichst gelangweilt, lässig und eintönig daherzukommen und so ihre ganze Kraftlosigkeit auf das Publikum loszulassen.
Intellektuell vermutlich auf einem extrem hohen Niveau, aber vollkommen fehl am Platze.

Ein kleines Beispiel: “New Year’s Day” von U2 (ab 2m 30s wird es “spannend”)

Zum Vergleich das Original, auch Live:

Man muss sich in die Leute versetzen, die zu so einem Konzert gehen.
Derek Trucks macht Blues-Rock, viel Slidegitarre, Souliger Gesang, südstaatenkompatibel.
Dementsprechend ist die Zusammensetzung und die Erwartung des Publikums und hier platzen diese
2schlechten Plusse” rein und geigen ihren Scheiß zusammen.
Es hagelt Buhrufe, Pfiffe, der Saal leert sich und die Leute gehen lieber futtern oder Bier kaufen.
Zwei Zwischenrufe: “Come on, I’ve worked all day” und “Someone hand me a rifle” beschreiben die Stimmung der Leute ganz gut.

Irgendwann ist es geschafft, die Vorband zuckelt ab und das Konzert kann beginnen.
Doch halt, da fehlt noch was. Bier und Popcorn!
Sarah geht eine kleine Portion kaufen:

Notration mit Sarah

Notration mit Sarah

Ja, das ist die “kleine” (bzw. “normale”) Portion, kleiner gibt es nicht, größer schon.
So ein Konzert ist bei den Amerikanern irgendwie ganz anders als bei uns. Es herrscht ein Kommen und Gehen wie im Taubenschlag, die Leute sind ständig am rauslaufen, Bier kaufen, Popcorn kaufen, Bier wieder raustragen, neues Bier kaufen usw.
Man kann offenbar nicht einfach mal sitzen bleiben und der Musik zuhören, irgendwie muss jeder Besucher mindestens 2x rausrennen und irgendwas dringendes erledigen.

Das Konzert selbst ist toll, allerdings macht sich bei uns immer noch der Jetlag bemerkbar, immerhin waren wir die Tage zuvor immer früh im Bett und nun ist es auf einmal 22 Uhr und wir müssen immer noch fit sein.
Ich kann euch sagen, es geht schief. :)
Als ich das zweite Mal erwache und mir den Schlaf aus den Augen reibe, ist der Gig immer noch im vollen Gange. Tief geschlafen habe ich sicher nicht, aber ein leichtes Dösen war leider nicht zu vermeiden.
Sarah geht’s nicht viel besser, also entscheiden wir uns irgendwann noch vor dem Ende des Auftritts, den Heimweg anzutreten. Immerhin müssen wir noch zum Bahnhof laufen, eine ordentliche Zugfahrt hinlegen und dann von der Penn Station heimlaufen oder fahren.
Also machen wir, was die vorbeifahrenden Autofahrer vermutlich vollkommen irre finden, wir laufen nicht zum nächsten, sondern zum übernächsten Bahnhof/Haltepunkt (an dem übrigens mal “Mona Lisa Smile” gedreht wurde.
Irgendwann kommt der Ruckelzug, bringt uns brav nach Manhattan zurück und von der Penn Station schaffen wir es auch noch irgendwie zurück ins Hotelbettchen, schlafen ein und freuen uns auf unseren letzten Tag in New York und die baldige Rückreise.
Doch auch der letzte Tag wird noch lang und hat Potenzial für die ein oder andere Geschichte.

direkt beim letzten Teil weiterlesen

New York – Tag 6 – Teil 1

28. November 2010 Keine Kommentare

Vorwort:
Ich muss die Berichte von New York jetzt endlich fertigstellen, immerhin liegen Dutzende Manuskriptseiten und Hunderte Fotos aus dem Thailand-Urlaub zur Verarbeitung bereit und wollen mit Leben gefüllt werden.
Es gab viel zu sehen, dieser Tagesbericht wird also eine eher bildreiche Geschichte.
Here we go!

25.03.2009:
Wir erwachen, es ist Mittwochmorgen, die letzten beiden Tage unseres Urlaubs stehen bevor.

Auf historischen Pfaden
Ich weiß nicht, ob es in New York so etwas wie “die” Touristenattraktion gibt – die Stadt ist einfach zu groß und bietet für wirklich jeden Geschmack eine reichliche Auswahl an Attraktionen.
Unser heutiges erstes Ziel ist aber sicher ganz vorne dabei, wir tun uns den Trip zur Freiheitsstatue und nach Ellis Island an.

Unser frühmorgendlicher U-Bahn-Trip führt uns wieder zur South Ferry, wie schon am zweiten Tag. Dieses Mal nehmen wir aber nicht die orangefarbene Staten Island Ferry, sondern stellen uns brav in die bereits respektable Schlange vor der anderen Fähre, die sowohl die Statue als auch Ellis Island anfährt.

Pier 6

Pier 6


Begrüßungskommando am Pier

Begrüßungskommando am Pier


Da es noch sehr früh am Morgen ist, müssen wir nur ca. 50 m anstehen und nicht die sonst obligatorischen 400 bis 500 m, die wir zuvor schon beobachtet haben; außerdem geht hier alles relativ schnell und so wird uns auch nicht langweilig.
Der erste Lacher kommt kurz vor dem Kontrollzelt, wo uns erklärt wird, was wir alles NICHT mitbringen dürfen.
Okok, keine Bomben!

Okok, keine Bomben!


Es folgt die übliche Anti-Terrorkontrolle, volles Programm. Schuhe aus, Gürtel aus, Taschen aufs Band, alles durchleuchten. Nacktscanner kommen hier bestimmt auch irgendwann zum Einsatz. Aber was soll’s, es geht ganz fix und danach stehen wir auch schon auf der Fähre und werden unser Ticket los.
Ellis Island Ticket

Ellis Island Ticket


Das Bötchen ist ziemlich voll, man hört mal wieder ein babylonisches Sprachgewirr, der Großteil der Besucher sind aber Schülergruppen aus den USA.
Der erste Stop ist Liberty Island, hier bleiben wir aber an Bord. Die Statue selbst kann man eh nicht besteigen und um auf der Insel rumzulaufen ist uns die Zeit zu schade, wir wollen ins Museum von Ellis Island.
Also weiter gehts.

Statue of Liberty

Statue of Liberty


Statue of Liberty

Statue of Liberty


Gehts jetzt endlich los?

Gehts jetzt endlich los?


Ellis Island

Ellis Island

Ellis Island, das Herz der amerikanischen Einwanderungsgeschichte. Hier wurden ab 1892 bis in die 1950er Jahre insgesamt ca. 12 Millionen Menschen durchgeschleust, zu Hochzeiten eine vollkommen industrialisierte Einwanderungsmaschine (1907 wurden über eine Million Menschen durchgepaukt).
Das Museum fasziniert, es gibt Einiges zu sehen, z. B. die Aufenthaltsräume, die große Halle, bekannt aus Film und Fernsehen (“Hitch” oder etwas historischer auch in “Der Pate Teil 2″). Es gibt einen wirklich informativen Film, der die Geschichte der Einwanderung und der Insel zusammenfasst, wirklich witzig ist hier das kleine Geschichtsquiz vor Filmstart, in dem die Museumsangestellte in gestrengem Ton historische Fakten abfragt und die anwesenden Schulklassen ordentlich ins Schwitzen bringt.

Für Amerikaner muss dieser Ort etwas Magisches haben. Ich habe die Zahl nicht mehr genau im Kopf, aber um die 150 Millionen Amerikaner – also ungefähr die Hälfte – haben direkte Vorfahren, die über die Insel in die USA kamen. Für einen Inländer also ein wahrhaft historischer Ort, der selbst uns Ausländer bewegt und beeindruckt.

Die große Halle

Die große Halle


Bequeme Betten

Bequeme Betten


Noch mehr bequeme Betten

Noch mehr bequeme Betten

Man kann eigentlich nur einen kleinen Teil der Insel (die heutzutage für die Angestellten über eine Brücke mit dem Auto erreichbar ist) betreten, der Rest steht leer, verfällt oder wird für die Verwaltung genutzt.
Hier mal ein Bildchen, wo man (ungefähr) überhaupt hinkommt.

Ellis-Island - begehbarer Bereich

Ellis-Island - begehbarer Bereich


Hier die übliche Luftansicht, einmal bei Google, einmal bei Microsoft. (sehr lohnenswert, einfach mal die Ansicht drehen und wenden)

Besonders beeindrucken kann die “Wall of Honor“. Hier erkauften sich Einwanderer oder deren Nachfahren quasi ihren Platz in der Geschichte.
Gegen eine Spende zwischen 100 und 10.000 Dollar kann jedermann einen Eintrag seines Vorfahren auf eine riesigen Edelstahlwand erstehen, was offensichtlich der Eine oder Andere schon getan hat.

Ellis Island - Wall of Honor

Ellis Island - Wall of Honor


Ellis Island - Wall of Honor

Ellis Island - Wall of Honor


Ellis Island - Wall of Leichsenring

Ellis Island - Wall of Leichsenring


Ellis Island - Wall of Blau

Ellis Island - Wall of Blau

Ein Highlight ist dann der klassische, kitschige, millionenfach gesehene Blick auf die Skyline Manhattans, aber ich kann nicht anders, auch hier ein paar Bilder.
Besonders schön ist das grinsende Fernglas.

Klein-Olaf, Groß-Manhattan

Klein-Olaf, Groß-Manhattan


This is it!

This is it!


This is us!

This is us!

Nachdem wir uns sattgesehen haben, begeben wir uns zur nächsten Fähre und treten wieder die Reise zurück an.

Empire State of Mind
Wir haben noch reichlich Zeit bis zum Abend, also wandern wir nochmal ein paar Blocks durch die Gegend, um das Flatiron-Building anzusehen und von dort zum Empire State Building zu laufen, von wo unsere U-Bahn zum Hotel fährt.
Der kurze Weg (ca. ein Kilometer, 10 Blocks) vom Flatiron zum Empire State Building führt uns durch den größten Kontrast von Stimmung, Umfeld und Menschen, den wir bisher in der Stadt auf derart kurzem Weg erfahren haben.
Zwischen beiden Punkten kommen wir durch ein Viertel, in dem wir als “Weiße” das erste Mal in der Minderheit sind. Wo man geht und steht dunkelhäutige Menschen, wie immer gut gemischt und aus aller Herren Länder, aber eben keine Weißbrote.
Das darf jetzt bitte keiner falsch verstehen, wir kommen uns nicht vor wie im Ghetto (weil es keines ist), wir haben keine Angst oder Sorge, aber die Perspektive verschiebt sich auf einmal ganz gewaltig, und das nur, weil man anders aussieht, als “der große Rest” der Umgebung. Ein sehr seltsames Gefühl, das einem als jemandem, dem Hautfarben eigentlich vollkommen egal sind, eindrucksvoll zeigt, wie anders es sich anfühlt, wenn man selbst auf einmal Derjenige ist, der “außen” steht.
Und das, obwohl wir ja eigentlich mitten in DER Stadt sind, wo alle freundlich schauen und einfach nur ihren Geschäften nachgehen.
So spaziert man also vom durchaus hübschen Madison Square Park durch ein etwas ärmlicheres Viertel. Der Broadway ist hier gar nicht so breit und von Block zu Block wird die Gegend erst einfacher, die Häuser flacher und ärmlicher und dann geht es Schlag auf Schlag – nach ein paar Minuten ist man wieder mitten auf der 5th Avenue mit all ihrem Pomp und Getöse.

Flatiron Building

Flatiron Building


Empire State Building

Empire State Building

Vorbereitung auf den Abend
Wir laufen noch schnell zur Penn Station, kaufen und Zugtickets und bereiten uns auf den Abend vor, denn wir planen unseren einzigen Ausflug des Urlaubs, der uns aus New York heraus führen wird, ganze 20 Kilometer weit nach New Jersey auf ein Rock-Konzert.

Oho.

Doch zunächst den Bahnhof inspizieren, damit wir am Abend auch wissen, wo wir hin müssen, wann wir mit welchem Zug fahren können und um zu vermeiden, kurz vor knapp ohne Ahnung in der Rush Hour am Bahnhof zu weinen.

Bahn-Karte

Bahn-Karte

Unser Weg wird uns nach “Glen Ridge” führen, doch vorher müssen wir auf dem Hotelzimmer ausruhen und uns den Bauch bei Taco Bell vollschlagen, wohl bekomm’s.

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New York – Tag 5 – Teil 2

6. November 2010 Keine Kommentare

U Turn:
Zum Abendessen sind wir schon wieder mit Tim verabredet, der uns dieses Mal zum Sushi Essen mitnehmen will, doch vorher haben wir noch 2 Stunden Zeit, ideal um einen weiteren “kleinen” Spaziergang zu unternehmen.

Wir fühlen uns eigentlich immer noch ziemlich k.o., aber eine kleine Runde wird schon gehen …

Central Park, Manhattan

Central Park, Manhattan

Der Park ist ja ganz in der Nähe, nach 3 Minuten Fußmarsch sind wir auch schon da und laufen einfach eine Weile dort herum.
Das Gefühl ist sehr eigenartig – man ist wirklich relativ weit weg von dem ganzen Krach der Stadt und fühlt sich “im Grünen”. Andererseits ist man mittendrin, rundum stehen Wolkenkratzer und die überaus schicken Häuser der Upper East und Upper West Side.

Den meisten Verkehr machen noch die Horden von Joggern, Inline-Skatern und Radlern aus.
Ich sollte eher sagen die “Joggerbots”, denn was da herumrennt, sind keine gewöhnlichen Jogger, nein, das sind Kampfmaschinen auf zwei Beinen.

Joggerbots im Central Park

Joggerbots im Central Park


Diese Menschen laufen nicht, sie rennen in einem Affenzahn die Hügel hoch und runter und überholen dabei selbst langsame Autos und die gemütlich kreisenden Düsenjets.
Ok, ich übertreibe, aber was da zusammengerannt wird, ist schon beeindruckend.

Wir schlängeln uns durch die Robotermassen, genießen den Ausblick, kommen am MET vorbei und landen bald vor dem unglaublich gut aussehenden Guggenheim Museum.
Leider haben wir in der kompletten Woche keine Zeit und keinen Nerv für einen oder mehrere Museumstage, aber wir sind ja nicht das letzte Mal da.

Ich habe mal www.jogmap.de genutzt, um unsere Route in etwa abzuspeichern. Der Informationsgehalt ist wohl nicht soooo hoch, aber es gefällt mir ganz gut; außerdem kann ich so auf 1-2 Stellen hinweisen, wo wir Pause machen.
Jogmap-Route
Am Guggenheim-Museum mache ich ein Selbstportrait à la Jahrmarkt:

Spiegel-Spass

Spiegel-Spass

Vor uns das leidlich bekannte Guggenheim-Museum, welches wir beim nächsten New-York-Besuch bestimmt nicht nur von außen sehen werden.

Guggenheim-Museum

Guggenheim-Museum

Wir wandern einmal komplett um den großen Teich, das “Jackie Kennedy Onassis Reservoir” herum, weichen weiteren Horden der Joggerbots aus und genießen die Stimmung und den Sonnenuntergang.

Skyline

Skyline

Skyline nach Westen

Skyline nach Westen

Skyline

Skyline

Blick aufs GE Building The Rock

Blick aufs GE Building The Rock

Blick aus dem Central Park auf die West Side

Blick aus dem Central Park auf die West Side

Die Gegend wirkt geradezu beschaulich, was sich natürlich sofort ändert, als wir den Park verlassen und uns durch die Upper West Side in Richtung Restaurant kämpfen.

Nach ein paar weiteren Minuten Spaziergang stehen wir auch schon vor unserem Abendziel, dem “Amber“.
Moment, “Amber”? Wollten wir nicht Sushi essen gehen?
Egal – nicht alles, was Sushi ist, muss gleich “Tokyo” oder “Fuji” heißen, die inneren Werte zählen schließlich.
Also hereinspaziert und mit Tim einen richtig guten und leckeren Abend gehabt. Nebenbei haben wir einmal wieder gelernt, dass wir uns auch an Mini-Häppchen richtig überfressen können. Amber ist definitiv ein Tipp – das Ambiente im Laden ist schon ein Knüller, das Essen auch.

Am späten Abend dann der letzte Spaziergang nach Hause, vorbei an der Met, aus der Ferne sehen wir den Time Square glühen, wollen aber nur noch ins Bettchen.

Gute Nacht.

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Technik, die begeistert

18. Juli 2010 Keine Kommentare

Ich liebe diese technischen Spielereien :) )

Bodo, falls du das siehst, SAG KEIN WORT über Geschwindigkeiten/Puls usw. :) )

Medienrhetorik, wie sie sich das Marketing wünscht

10. Juli 2010 2 Kommentare

Ich könnte mich gerade so richtig aufregen.
Wenn ihr heute mal Radio hört, speziell die Nachrichten (hier: SWR3), könnte euch eine Meldung unterkommen, nach der die derzeit bekannte und beliebte Sudelfirma BP im Laufe des Wochenendes an ihrem Desaster-Bohrloch im Golf von Mexiko eine neue Deckel- und Auffangvorrichtung baut.

Wir bedenken, das Öl fließt seit 22. April, also seit bald 3 Monaten ins Meer und seitdem bastelt und frickelt man dort verzweifelt, um die Sauerei einzudämmen.

Und was sagen die Nachrichten heute (sinngemäß)?

Die neue Auffangvorrichtung wird im Laufe des Wochenendes eingebaut und soll dann bereits(sic!) ab kommenden Montag einen Großteil des austretenden Öls auffangen.

Dem BP-Marketingstrategen, der in die Pressemeldung das kleine “bereits” eingeschmuggelt hat, ist nur zu gratulieren und dem Nachrichtenredakteur, der es nicht entfernt, sondern hirnbefreit diesen höhnischen Mist runterliest gehört der Hintern mit einer Käsereibe geputzt.

Ich glaube, die Millionen Tiere, Küstenanwohner und die Umwelt freuen sich ungemein, dass “bereits” ab Montag nichts bzw. nur noch wenig Öl kommen wird. Bereits bereits bereits.

In den letzten Tagen spült das Meer übrigens “reisebusgroße” Öl… ja was eigentlich, Ölhaufen, Ölklumpen, Ölbrocken an Land.
Das wird dann ja “schon” in 20 Jahren kein Thema mehr sein.

Danke, liebe Nachrichten.

New York – Tag 5 – Teil 1

17. Mai 2010 Keine Kommentare

Du gute Güte, schon wieder 2 Monate her seit dem letzten Blogpost. Ich komme dann mal den vereinzelten Bitten um Fortsetzung nach und widme mich wieder dem Verfassen von Reiseberichten.

Wir schreiben Dienstag, den 24.03.2009, in New York scheint immer noch die herrlichste Frühlingssonne bei 11-20°C und das Power-Urlaubs-Team Blau-Leichsenring hat einen weiteren langen Tag vor sich.

U Go:
Wir beginnen den Tag … ach wie immer halt … mit Kaffee im Becher, Oatmeal aus der Pappe, Scone aus der Hand und einem ausgedehnten Spaziergang.
Heute laufen wir direkt vom Hotel erst einmal immer nach Osten und wenden uns dann irgendwann gen Süden, um hier zu landen:

Größere Kartenansicht

Na wer hats erkannt?
Genau! Das UN-Hauptquartier.

UNO:
Wir starten also mit ein wenig Bildungsprogramm und wollen uns das UN-Hauptquartier anschauen samt Führung.
Doch vor der Bildung steht – wie so oft – ein umfassender Sicherheitscheck. Okay, wir sind hier gewiss an einer exponierten Lokalität Mehr…

New York – Tag 4 – Nachtrag

12. März 2010 Keine Kommentare

Hoppala, da fiel mir doch direkt nach Veröffentlichung des Artikels zu Tag 4 ein, dass mir ein total wichtiger Teil des Tages entfallen war.

Das Mittagessen.

Großer Fehler, großer, großer Fehler.
Somit schiebe ich jetzt kurz den Bericht hierzu dazwischen, und für spätere Zeiten füge ich das später auch in den eigentlichen Artikel ein.

Also, nach dem Wandern, Staunen, Schlafen und Augen-aus-dem-Kopf-Glotzen ist das Essen unser wichtigster Zeitvertreib in der Stadt, somit darf Mehr…

New York – Tag 4

7. März 2010 2 Kommentare

Es ist Montag (der 23.03.2009) – endlich mal die Stadt an einem Werktag erleben!
Wir kamen zwar Freitag bereits an, waren da aber noch total geplättet von der Anreise und konnten nur die beschriebene kleine Stippvisite machen.
Nun also auf ins Gewühl; die Woche beginnt, die Stadt erwacht nochmal deutlich lauter, voller und agiler als am Sonntag.

Shoppingwahn:
Unser Frühstück nehmen wir – wie in den folgenden Tagen auch – bei Starbucks zu uns, das 3,95$-Sparfrühstück bestehend aus Kaffee und Scone bzw. “Perfect Oatmeal” hatte ich ja bereits beschrieben.

Wie beginnt man nun am besten eine neue Woche?
Genau, Geld ausgeben.
Und wo geht das am besten? Nun, da hat wohl jeder seine eigenen Vorlieben, und jeder darf jetzt mal kurz in Verschwendungsträumen schwelgen, derweil machen Sarah und ich uns auf den Weg zu Macy’s, dem größten Kaufhaus der Welt.
Auf dem Weg dorthin kommen wir hier vorbei, bei sehr schönem Licht:

Empire State Buidling

Empire State Buidling

Macy’s ohne Plan:
Doch nun auf ins Shoppingvergnügen.
Mehr…