New York – Tag 5 – Teil 2

U Turn:
Zum Abendessen sind wir schon wieder mit Tim verabredet, der uns dieses Mal zum Sushi Essen mitnehmen will, doch vorher haben wir noch 2 Stunden Zeit, ideal um einen weiteren „kleinen“ Spaziergang zu unternehmen.

Wir fühlen uns eigentlich immer noch ziemlich k.o., aber eine kleine Runde wird schon gehen …

Central Park, Manhattan

Der Park ist ja ganz in der Nähe, nach 3 Minuten Fußmarsch sind wir auch schon da und laufen einfach eine Weile dort herum.
Das Gefühl ist sehr eigenartig – man ist wirklich relativ weit weg von dem ganzen Krach der Stadt und fühlt sich „im Grünen“. Andererseits ist man mittendrin, rundum stehen Wolkenkratzer und die überaus schicken Häuser der Upper East und Upper West Side.

Den meisten Verkehr machen noch die Horden von Joggern, Inline-Skatern und Radlern aus.
Ich sollte eher sagen die „Joggerbots“, denn was da herumrennt, sind keine gewöhnlichen Jogger, nein, das sind Kampfmaschinen auf zwei Beinen.

Joggerbots im Central Park

Diese Menschen laufen nicht, sie rennen in einem Affenzahn die Hügel hoch und runter und überholen dabei selbst langsame Autos und die gemütlich kreisenden Düsenjets.
Ok, ich übertreibe, aber was da zusammengerannt wird, ist schon beeindruckend.

Wir schlängeln uns durch die Robotermassen, genießen den Ausblick, kommen am MET vorbei und landen bald vor dem unglaublich gut aussehenden Guggenheim Museum.
Leider haben wir in der kompletten Woche keine Zeit und keinen Nerv für einen oder mehrere Museumstage, aber wir sind ja nicht das letzte Mal da.

Ich habe mal www.jogmap.de genutzt, um unsere Route in etwa abzuspeichern. Der Informationsgehalt ist wohl nicht soooo hoch, aber es gefällt mir ganz gut; außerdem kann ich so auf 1-2 Stellen hinweisen, wo wir Pause machen.
Jogmap-Route
Am Guggenheim-Museum mache ich ein Selbstportrait à la Jahrmarkt:

Spiegel-Spass

Vor uns das leidlich bekannte Guggenheim-Museum, welches wir beim nächsten New-York-Besuch bestimmt nicht nur von außen sehen werden.

Guggenheim-Museum

Wir wandern einmal komplett um den großen Teich, das „Jackie Kennedy Onassis Reservoir“ herum, weichen weiteren Horden der Joggerbots aus und genießen die Stimmung und den Sonnenuntergang.

Skyline

Skyline nach Westen
Skyline
Blick aufs GE Building The Rock
Blick aus dem Central Park auf die West Side

Die Gegend wirkt geradezu beschaulich, was sich natürlich sofort ändert, als wir den Park verlassen und uns durch die Upper West Side in Richtung Restaurant kämpfen.

Nach ein paar weiteren Minuten Spaziergang stehen wir auch schon vor unserem Abendziel, dem „Amber„.
Moment, „Amber“? Wollten wir nicht Sushi essen gehen?
Egal – nicht alles, was Sushi ist, muss gleich „Tokyo“ oder „Fuji“ heißen, die inneren Werte zählen schließlich.
Also hereinspaziert und mit Tim einen richtig guten und leckeren Abend gehabt. Nebenbei haben wir einmal wieder gelernt, dass wir uns auch an Mini-Häppchen richtig überfressen können. Amber ist definitiv ein Tipp – das Ambiente im Laden ist schon ein Knüller, das Essen auch.

Am späten Abend dann der letzte Spaziergang nach Hause, vorbei an der Met, aus der Ferne sehen wir den Time Square glühen, wollen aber nur noch ins Bettchen.

Gute Nacht.

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