New York – Tag 1 – erster Teil

Nachdem seit unserer Reise nach New York mittlerweile beinahe 9 Monate vergangen sind, beginne ich endlich mit der damals versprochenen kleinen Artikelserie.
Ich möchte darin berichten, was wir so alles erlebt haben und was uns besonderes aufgefallen ist.

Viel Spaß beim Lesen!

Der Morgen
Wir stehen gegen 4 auf, immerhin geht der Flug um 8.30 Uhr, ein langer Tag liegt vor uns.
Die Anreise nach Frankfurt ist unspektakulär, die Züge sind pünktlich, Platzkarten sind was Feines. Am Check-In-Schalter zeigt sich, dass es extrem sinnvoll war, am Abend zuvor per Internet-pre-Check-In vorab Sitzplätze zu reservieren. So können wir am Flughafen bequem an der ellenlangen Schlange vorbeispazieren, die neidischen Blicke genießen und werden am Schalter für Internetbenutzer direkt bedient. Die Sitzplätze haben wir bei www.seatguru.com ausgesucht, dort findet man prima Tips für gute Plätze in allen möglichen Flügen.
Die Singapore Air benutzt auf der Route Boeing 747-400, uns sagten hier ein paar Plätze im Heck in Reihe 62 am meisten zu. Der große Vorteil: Man hat nur Sitze nebeneinander und dadurch mehr Platz zur Seite, kann also die Füße nach vorne prima ausstrecken.

Der Platz für die Beine war ok

Ein Dank an Seatguru

Nach den üblichen umfangreichen Sicherheitskontrollen entern wir den Vogel. Respekt an den amerikanischen Touristen, der meinte, sich bei der Kontrolle lautstark mit dem Security-Heini anlegen zu müssen, weil es ihm nicht schnell genug ging. Das sollte man sich als Nicht-Amerikaner in den USA mal trauen …
Vor dem Einsteigen beeindrucken die Leute mit ihrer Weitsicht, sich 45 Minuten lang in eine Schlange zu stellen, obwohl doch jeder seinen Sitzplatz sicher hat. Aufgerufen wird dann sowieso nach Reihen, so kommen wir direkt nach den First-Class-Passagieren dran.
Schon beim Einsteigen bemerkt man, dass Singapore Airlines offenbar eine strenge Gesichtskontrolle bei der Einstellung seiner Flugbegleiterinnen walten lässt. Schön für mich. 🙂

Ãœberhaupt … Singapore Airlines. Eigentlich ja eher teurer und als sehr gute Airline gepriesen, haben wir Glück gehabt und 2 Flüge im Angebot ergattert, die noch billiger waren als die billigsten Umsteigerflüge mit American Airlines. So macht Reisen Spaß.
Vorteile bei dem Laden:

  • Die Flüge haben extrem gute Zeiten: Der Hinflug geht morgens und kommt somit noch vormittags in New York an, der Rückflug startet erst abends 22.30 Uhr, somit hat man die maximale Zeitausbeute vor Ort
  • Das Essen (später mehr)
  • der Service – extrem freundlich

Der Flug
Sarah schafft es, noch vor dem Start selig zu schlummern.

ruhe sanft
Keine Ahnung, wie sie das macht, aber sie hängt schon leicht schnarchend im Sitz, als wir gerade erst auf die Startbahn rollen.

Ich habe derweil Zeit, mich mit dem Entertainment-System vertraut zu machen, welches mir die 8,5h Flugzeit etwas erträglicher machen soll. Ich bin nämlich leider einer von der Sorte, die im Flugzeug, Auto oder Zug nicht schlafen können. Sarah kann das, in jeder Lage, Position und mit jedem Verbiegungsgrad pennt sie einfach ein, während ich mich langweile, todmüde im Sitz hänge oder sonstwie die Zeit totschlage.
Direkt nach dem Start werden erstmal Decken, Socken, Kopfhörer und heiße Tücher gereicht.

Zurück zur Elektronik. Jeder Sitz hat sein eigenes System, welches eine Kombination aus Fernseher, Radio und Spielekonsole ist.

Bord-Entertainment

Man kann auf eine Unmenge von Filmen, Serien, Radioprogrammen, CDs, Hörbüchern und Spielen zugreifen. Die Spiele sind jedoch leider auf SNES-Niveau (es läuft ein entsprechender Emulator), also selbst auf dem Mini-Bildschirm noch relativ pixelig. Naja, für ein paar Stunden Unterhaltung reichts locker, außerdem kommt ja gleich die erste Runde Essen …

Die Menüs sind ja eigentlich einen eigenen Artikel wert, damit ich hier aber nicht ausschweife, einfach kurz die Menükarte des Hinflugs als Illustration des Gebotenen. Die Mahlzeiten sind für Flugzeugkost extrem lecker und man muss eigentlich immer aufpassen, nicht zuviel zu essen.

es ist angerichtet

was darfs den sein?

Nachschlag?

Nachdem wir über das verschneite Kanada geflogen sind, erreichen wir gegen Mittag Ortszeit auch „schon“ New York und landen direkt in einem nebelgeschwängerten Schneeregenguss. Prost Mahlzeit!

Fortsetzung folgt.

Schreibe einen Kommentar