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Anna S., wir sind in Gedanken bei dir und deinen Eltern. Wir wünschen dir alle Kraft der Welt, damit du den Weg in diese Welt schaffst.
Von einem, der auszog, ein Auto abzumelden
Gestern haben wir den Smart abgeholt, jippieh.
Heute früh war ich dann beim Landratsamt, um den Corolla abzumelden.
Leider hat sich irgendwo auf dem Weg der Fahrzeugschein des alten Bocks verselbständigt und ich hatte ihn am Schalter nicht mehr im Umschlag.
Was ich dabei hatte, waren der Brief, die plakettenbefreiten Nummernschilder und sämtliche Verschrottungspapiere. Die weisen nach, dass die Karre nie mehr fahren wird.
Also fragte ich die Dame vom Amt freundlich, ob es schlimm sei, dass ich den Schein gerade nicht bei mir habe.
Sie: “Ja, wenn Sie den nicht haben, müssen wir einen neuen ausstellen. Kostet dann 10 Euro mehr”
Ich: “Ok? Ich bekomme dann also von Ihnen einen neuen Schein, den ich direkt hier in den nächsten Papierkorb werfen kann, weil das Auto Schrott ist?”
Sie: “Ja.”
Ich: “Tschüss”
Ich bin dann gegangen und suche nochmal … Ich fühle mich überrollt vom Deutschen Amtsschimmel.
*wieher*
Robyn
Mein, vermutlich unser CD-Tipp des Tages (oder Jahres) – Robyn von Robyn.
Es trug sich folgendermaßen zu:
Wir schauten irgendwann im Neujahr rum diesen EinsFestival HD-Showcase-Sender, da liefen eine Menge Konzertmitschnitte von irgendwelchen Künstlern. Irgendwie blieben wir einmal bei irgend so einer blonden Elfe hängen, deren Musik unsere Boxen lustig hüpfen ließ. Das Konzert war richtig cool, ging sofort ins Ohr und wir waren angefixt. Eine Woche später lag die CD im Briefkasten (ich kaufe keine qualitätsversauten mp3s) und seitdem dreht diese sich im Auto in der Dauerschleife und auch sonst muss die gute Robyn ein ums andere Mal in unsere Anlage krabbeln und ihre Lieder trällern.
Mehr…
96 Hours (“Taken”)
Heute im Kino, “Männerkino” (heißt so im Filmpalast), “96 Hours” mit Liam Neeson, Maggie Grace und Famke Janssen.
Liam Neeson ist ja wohlbekannt aus zig Filmen, am ehesten evtl. noch aus “Star Wars Episode 1″ oder “Batman Begins” oder “Rob Roy”. Er ist groß, er ist kantig, er ist böse und ein Ex-CIA-Agent. Die Story kann man allerorten nachlesen, die muss ich hier nicht groß auswalzen. In aller Kürze:
Bryan Mills (Liam Neeson) ist Ex-CIA-Mann, geschieden von seiner Frau (Famke Janssen, bekannt aus “James Bond: Golden Eye”, “Nip/Tuck”, X-Men (und den feuchten Träumen meiner Jugend)) und Vater von Kim (Maggie Grace aus “Lost”). Letztere wird im Urlaub in Paris von bösen albanischen Menschenhändlern gefangen. Er hat 96h Zeit, sie zu finden, sonst ist sie weg.
Ja und dann geht ein Rachefeldzug los, wie ich ihn selten gesehen habe. Es knacken reihenweise die Genicke, Kugeln hageln, Fäuste fliegen und der offizielle Bodycount (Anzahl der Leinwandtoten) ist bei 35. Verglichen mit ca. 850 beim Herr der Ringe ein Witz, aber man sieht jeden einzelnen, Herr Neeson lässt sich da nicht großartig bitten und v.a. sind die ganzen bewusstlos gehauenen Schergen ja garnicht mitgezählt.
Die Story ist vernachlässigbar, die Action hart und schnell, selten unglaubwürdig (naja, im Rahmen eines solchen Films) und “ehrlich”, will meinen die Spezialeffekte beschränken sich auf Blut, Kugeln und irgendwelche unsichtbaren Tricksereien, aber keine schlimmen Explosionen oder sonstige sichtbare CGI.
Wer sich im Kino abreagieren kann und “Männerkino” abseits vom Rotlichtmillieu sehen will, sollte sich diesen Streifen antun, mir blieb auf jeden Fall des öfteren der Mund offen stehen und ich und mein Begleiter wurden prima unterhalten.
Biere der Welt: Tangle Foot
Heute: Tangle Foot aus England
Man wirbt mit dem Spruch “Deceptively Drinkable”, was soviel wie “trügerisch trinkbar” heißt und sich laut Legende darauf bezieht, dass sich der Braumeister nach der ersten Kreation dieses Wunderwerks wohl etwas überschätzte und einen “sudden loss of steering” erlitt, also wohl seinen Wagen in den Graben fuhr.
Die Fakten: 5% Alkohol, also Mittelklasse ein recht rötliches Ale, also von der Brauart vergleichbar mit Kölsch oder Altbier. (Was ein Kölner/Düsseldorfer wohl dazu sagen würde, wenn diese beiden in einem Zuge genannt werden)
Der erste Schluck war eine echte Überraschung, mir schoss ein “Huch? Fruchtsaft?” durch den Kopf, die Brühe ist wirklich extrem fruchtig. Eine wirklich gute Mischung aus ganz leicht bitterem Geschmack, relativ wenig Malz und einer ungeheuren Fruchtigkeit führen dazu, dass dieses Bier wirklich ungeheuer gut trinkbar ist, auf jeden Fall ein Kandidat zur erneuten Bestellung.
Daumen hoch!
Die Gier nach Bier
Mir fiel kein griffiger Titel ein ![]()
Also wer mich kennt wird wissen, dass ich ganz gerne Bier trinke (nicht genug, um einen gleichnamigen Bauch zu bekommen) und v.a. auch irisches Bier mehr als nur schätze, ich liebe das Gesöff.
Da ich mehr oder weniger regelmäßig bei foodfromhome mein geliebtes
Murphy’s Draught (sprich “Mörfies Draft” ordere, bestelle ich dort immer gleich ein paar Dosen anderer Biere mit, die es hier nicht gibt (irisch, englisch, schottisch, australisch usw.).
Damit ich mir selber merken kann, welche davon ich mag, werde ich hier berichten.
Beilage oder Nachtisch?
Noch etwas fiel einem wachen Betrachter (Danke Olaf!) auf dem Speiseplan meiner Firma auf:
Am Mittwoch gibt es nicht nur gar köstlich leichte Sahne-Fettfisch-Kohlehydrate, sondern als weiteren Punkt ebenfalls “Buttereis”.
Womit haben wir es hier nun zu tun?
Fehlt beim in Butter geschwenkten Reis nur ein kleines “r” oder wird zur Erfrischung tatsächlich ein Bällchen Tiefkühlbutter gereicht? Hmmm, lecker, an leichtem Palmölsößchen! Wer will, kann sogar noch eine schmelzzarte Bierteigkruste darum bekommen.
Das Warten lohnt sich übrigens: Bald gibt es die Metzger-Edition mit Schweinegrieben!
Fettflut am Kantinentresen
Ihr lieben geneigten Leserinnen und Leser,
es trug sich gerade zu, dass ich vor Lachen beinahe unter den Tisch fiel, und das kam wiefolgt beschrieben.
Unsere Kantine hier war noch nie berühmt für irgendwelche Schmankerl;
das Einzige, was der Koch wirklich beherrscht, ist Bolognese-Soße und Pommes.
Unser Koch, nennen wir ihn einfach mal Maitre Grasse, hat ein offensichtliches Faible dafür, im Intranet-Speiseplan mit prima Adjektiven und Attributen wie “ofenfrisch”, “nach Großmutters Rezept” oder “gabelzart” die schlichtesten Gerichte als Haute Cuisine zu vermarkten. Einmal probiert, auf Ewigkeiten durchschaut.
Doch wollen wir einmal hinwegsehen über “Gebratene Maultaschen an feiner Tomatensoße” und dergleichen Gaumenschmeichler – der Reißer schlechthin sind seine “Leichte Kost”-Menüs.
Letzte Woche: Gemischter Blattsalat mit Mozzarella-Sticks (selbstverständlich frittiert, sonst rutscht’s ja nicht!) und dazu Cocktailsoße.
Das steht auf der Never-ever-Liste von Heidis Hungerhakentruppe bestimmt auf Nummer 2, hier die unangefochtene Nummer 1:
Auch diese Woche ist mittwochs Schmalhans Küchenmeister – es gibt Bandnudeln mit LACHSwürfeln in KräuterSAHNEsoße.
Und darüber steht, so wahr ich Euch schreibe, “Leichte Kost”.
Danke, Maitre Grasse,
dass Du meinen Kolleginnen und mir so viel Freude am Montagmorgen bereitest, die Woche wäre trüb und grau und vor allem grässlich FETTIG, wenn es Dich nicht gäbe.
Ein Schiffchen wird kommen
Bezug nehmend auf das Schiff hat sich am Wochenende etwas getan, denn das große Schlachtschiff bekommt einen kleinen Bruder.
- Smart (c)
“Umweltprämie” sei Dank wird der gute, alte Corolla in Kleinteile geshreddert und gegen einen knapp ein Jahr alten Smart cdi in obiger Farbkombination getauscht (na ok, es gibt eine kleine Zuzahlung zu leisten.
Große Freude im Hause B+L


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