Super Paper Mario

So, die erste Spielevorstellung behandelt das zweitbeste Jump & Run, welches ich bisher gespielt habe.
Das beste kommt später 🙂

Super Paper Mario ist eigentlich ein klassisches Jump & Run, in welchem man seinen Helden von der Seite betrachtet und steuert.
Es gibt aber eine kleine Ausnahme, man kann Mario die Szenerie drehen lassen, sodass man für einen begrenzten Zeitraum eine 3D-Ansicht erhält. Dieses Prinzip wird im kompletten Spiel immer wieder benutzt um versteckte Wege zu finden, Gegnern auszuweichen (oder welche zu finden) oder um Abkürzungen oder Boni aufzuspüren. Detailliert beschrieben findet man das sicher in jedem Spieletest, ich will eigentlich im Folgenden mehr auf die Punkte eingehen, die mich begeistert haben.

Zig Freunde müsst ihr sein!
Neben der schon beschriebenen FLIP-3D-Ansicht gibt es in Super Paper Mario viele kleine Nettigkeiten zu entdecken.
Erstens hat man die Möglichkeit, im Laufe des Spiels zwischen Mario, Bowser, Prinzessin Peach und Luigi hin- und herzuschalten.
Jeder Charakter hat seine Stärken, die einem im verschiedenen Situationen das Leben erleichtern.
Außerdem kann man auf die Hilfe sogenannter „Pixl“ zurückgreifen, das sind kleine Wesen, die einen begleiten und jeweils eine Spezialattacke beherrschen. Hier muss man manchmal (kurz) knobeln, welchen Move man an irgendeiner Stelle mit welchem Pixl gerade machen muss, um weiterzukommen.

Eine Weltidee!
Das Leveldesign ist zwar recht gradlinig (bis auf ein oder zwei Ausnahmen, besonders ein Level gegen Ende, wo man in einem Labyrinth rumrennt), aber die Ideen der Designer waren einfach cool.
So gibt es z.B. ein Retro-Level im groben Pixelstil mit zünftigem Nerd-Chamäleon als Obermotz, es gibt ein Level mit ständig wechselnder Perspektive, man muss irgendwie auf dem Kopf, der Seite oder sonstwie rumrennen.
Dann finden sich durchgeknallte Blumen als Gegner, man ist im Weltall unterwegs, schwimmt durchs Meer oder kämpt sich durch die Dunkelheit.

Nerviges
Etwas nervig sind teilweise die Zwischen- und Endgegner, die wiederholen sich nämlich mehrfach.
Und zum 2. oder dritten Mal gegen einen Gegener zu kämpfen, der einfach noch fieser ist und ansonsten durch die gleichen Kniffe zu besiegen ist, ist irgendwie langweilig.
Manche Hüpf-Passagen sind auch etwas anstrengend, weil man im 3D-Modus unter Zeitmangel irgendwelche Plattformen genau treffen muss, das war der Punkt, an dem Sarah z.b. aufgegeben hat.
Extrem Nervig ist der letzte Endgegner, hier muss man nämlich bei jedem neuen Versuch erst ne Ewigkeit rumrennen und dann 2 Endgegner nacheinander besiegen, ohne speichern zu können oder sich seine Vorräte aufzustocken, bisher hab ich hier kapituliert.

Fazit
Alles in allem bleibt trotz der paar blöden Stellen und Nervereien ein fantastisch buntes, kreatives Spiel mit knalligen Farben, vielen witzigen Anspielungen auf andere Spiele und ordentlichem Knobelfaktor.
Für Hüpf-Freunde ein MUSS-Kauf

Schreibe einen Kommentar